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Red without Blue, a stunning documentary, a must have seen!

RED WITHOUT BLUE is an artistic and groundbreaking portrayal of gender,identity, and the unswerving bond of twinship despite transformation. An honest portrayal of a family in turmoil, RWB follows a pair of identical twins as one transitions from male to female.

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Transgender Day of remembrance

"Der "The Transgender Day of Remembrance" wurde geschaffen, um derer zu gedenken die aus  transphobem Hass oder Voruteilen getötet wurden. Dieser Tag wird im November begangen, um Rita Hester zu ehren. Rita’s Mord, wie viele Morde im Umfeld von Transphobie und der daraus resultierenden Diskriminierung, ist immer noch nicht aufgeklärt." Bitte lesen Sie hier den ganzen Artikel.

Das Ganze erscheint Ihnen unmöglich? Nein, es ist leider die traurige Wahrheit. Am 31 Juli 2011 wurde diese Statistik wieder erweitert, Tag an dem die Transfrau Didem in der Türkei sterben musste. Bitte lesen Sie hierzu diesen Artikel. Sehenswert, wenn auch nicht verständlich, eine Video-Reportage hierzu. Erschreckend ist die Gleichgültigkeit mancher Gaffer! So schlimm kann das nicht sein, denken manche. Bloss, es ist schlimmer und HÄUFIGER als Sie denken. Hier mal einfach die Liste für 2010. Noch immer nicht überzeugt, dann laden Sie sich doch mal diese Statistik runter. Schon allein die Liste des Morde in den USA ist schauderhaft lang. Die internationale Liste ist nicht weniger lang, und es erscheinen Länder aus dem sogenannten "zivilisierten Europa". Sollte uns dies nicht zu denken geben?

Luxemburg steht noch nicht drin, aber ist hier wirklich noch nicht passiert? Mord vielleicht nicht, aber Vergewaltigungen bestimmt. Aber das fällt ja hier unter das selbe "offizielle Schweigen" wie Suizide. Bloss nicht den schönen Schein des Landes beschmutzen! Bloss nicht zugeben, dass wir keinen Deut besser sind als unsere Nachbarn!

Auch bei uns werden Menschen einfach entlassen, gefeuert bloss weil sie transgender sind. Auch bei uns werden Menschen ob ihrer Transidentität auf schlimmste gemobt, oft im Einverständnis des Arbeitgebers. Auch bei uns entgeht man keineswegs den schlimmsten Beleidigungen, und keiner kümmert sich darum. Ein Zitat gefällig? "Wenn der Hitler noch leben würde, würde solcher Dreck wie du verbrannt". Ja doch, und das war noch eine der "freundlichsten" Beleidigungen. Für andere wiederum ist man bloss eine Hure. Auch nicht besonders lieb! 

Aber wodurch sind wir geschützt? Eigentlich durch NICHTS, denn das heutige Gesetz gegen Diskriminierung schliesst Transidentität noch nicht ein! Obwohl dies schon lange vom Kommissar für Menschenrechte gefordert wird. Von Zeit zu Zeit erfährt man, dass andere einem Rechte absprechen, die JEDEM zustehen, zum Beispiel das Recht auf medizinische Hilfe. Dumm bloss, wenn so ein "lieber" Mitmensch das einem Betroffenen selbst sagt. Und warum? Weil er einfach übelste Nachrede macht, gegenüber einem Menschen den er nicht einmal KENNT! Dumm gelaufen mein Lieber. Natürlich werden von solchen "gutmeinenden Menschen" auch Namen und Wohnort mitgeteilt, damit auch jeder Bescheid weiss. Nein, WIR haben anscheinend KEINEN Anspruch auf Wahrung der persönlichen Sphäre.

Man kann schon dankbar sein, wenn man einen Arbeitgeber hat, der einem hilft, der zu einem steht, und bei dem Diskriminierungen jeglicher Art verboten sind.

Aber wir dürfen NIE Menschen wie Didem vergessen. Ihre einzige "Schuld" war ihre Transidentität. Es war ihr Todesurteil.

 

Wikipedia: Transgender Day of Remembrance
YouTube: Transgender Day of Remembrance 2010

 

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