Verachtenswert: Jugendliche attackieren Transsexuelle
"Mehrere Jugendliche haben am Sonntag eine Transsexuelle übel beleidigt, zu Boden getreten und mit rohen Eiern beworfen. Offenbar griffen sie die Frau wegen ihrer "erkennbaren Geschlechtsumwandlung" an, teilte die Polizei mit. Die Tat ereignete sich am Sonntagabend gegen 19.45 Uhr in der Guineastraße in Wedding. Wie die Polizei am Montag mitteilte beleidigten die Jugendlichen die eine 46-jährige Transsexuelle "aufgrund der erkennbaren Geschlechtsumwandlung" zunächst auf die übelste Weise verbal. Dann stießen sie die Frau zu Boden, traten sie brutal und bewarfen sie zudem mit rohen Eiern. Erst als Gäste einer nahegelegenen Gaststätte zu Hilfe eilten, ließen die Jugendlichen von der Frau ab und flüchteten unerkannt. Ein Zeuge sagte aus, er habe die Jugendlichen als Schüler einer Schule in der Umgebung erkannt. Die Ermittlungen der Polizei laufen. Die Transsexuelle erlitt Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper, lehnte eine Behandlung im Krankenhaus jedoch ab." Quelle: Tagespiegel
"Übergriff auf Transsexuellen – # 3466
Mehrere Jugendliche griffen gestern Abend eine 46-Jährige in der Guineastraße in Wedding an. Aufgrund der erkennbaren Geschlechtsumwandlung sah sich die Frau gegen 19 Uhr 45 zunächst beleidigenden Worten ausgesetzt. Anschließend stießen die Unbekannten ihr Opfer zu Boden, traten es und bewarfen es mit rohen Eiern. Erst als Gäste einer nahegelegenen Gaststätte zu Hilfe eilten, ließen die Jugendlichen von der Frau ab und flüchteten unerkannt. Trotz Schmerzen im Gesicht und am Oberkörper lehnte das Opfer eine Behandlung ab." Quelle: Berlin – Pressemeldungen/Polizeiticker
Bericht von Stand-Up: "Nach dem transphoben, gewalttätigen Übergriff mehrerer Jugendlicher auf eine Frau am 31.10. im Wedding hat das Antidiskriminierungsprojekt StandUp der Schwulenberatung Berlin die Redaktion des Polizeitickers um trans*akzeptierende Formulierungen in der Darstellung des Vorfalls gebeten: die Frau möge nicht als "ein Transsexueller" benannt werden; auch sei "Geschlechtsangleichung" der Formulierung "Geschlechtsumwandlung" vorzuziehen. Zu einem persönlichen Gespräch mit Informationen zu Transphobie wurde angeregt."
Die "Feinfühligkeit" der Polizei kann man ja erkennen. Da braucht es noch enorm viel Aufklärung!


