Schweizer Fernsehen – Dossier Transsexuell
"Gefangen im falschen Körper
Transsexuelle können sich mit dem ihnen zugeschriebenen Geschlecht nicht identifizieren – transsexuelle Frauen etwa wollen nicht länger in der Rolle eines Mannes leben und umgekehrt. Über die Entstehung der Transsexualität besteht Unklarheit. Man vermutet, dass frühkindliche Sozialisationsprozesse, genetische Komponenten oder kulturelle Faktoren einen Einfluss haben. Doch nicht nur die Ursache, auch die Einordnung ist umstritten: Wird in mancher Fachliteratur noch «Identitätsstörung» geredet, wehren sich viele Transsexuelle entschieden gegen solch pathologisierende Zuschreibungen."
"Wunsch nach körperlicher Angleichung
Neben dem Bedürfnis, in der sozialen Rolle des anderen Geschlechts zu leben, besteht bei Transsexuellen oft der Wunsch nach einer körperlichen Angleichung. Ärzte stimmen dem erst zu, wenn der transsexuelle Mensch schon einige Zeit als Mann oder Frau gelebt hat. Danach bereitet eine Hormonbehandlung den Körper auf die operative Geschlechtsanpassung vor. Solche Operationen gibt es seit den 1960er-Jahren: Die sogenannten «Transfrauen» lassen sich unter anderem den Bart epilieren, Penis und Hoden entfernen und durch eine künstliche Vagina ersetzen. Bei «Transmännern» werden Eierstöcke, Gebärmutter und Brust entfernt und ein künstlicher Penis aufgebaut. "
Eine sehr interessante Folge von Reportagen, die über die Jahre hinweg gemacht wurden. Absolut Sehenswert. Auswahl.


